Allein im Krankenhaus an Karfreitag – trotzdem mit dem HERRN und seiner Gemeinde verbunden

Deborah Höll beschreibt, wie sie Gott im Krankenhaus erlebt hat: 

Da ich aktuell aufgrund von Schwierigkeiten in der Schwangerschaft im Krankenhaus bin, ist es mir ein noch größeres Bedürfnis die Online-Gottesdienste unserer Gemeinde zu schauen. Es berührt mich sehr auf diese Weise mit lieben Geschwistern der Gemeinde eine Stunde lang in der Woche verbunden zu sein. Aus diesem Grund freute ich mich sehr auf den Karfreitag-Gottesdienst.

Ich betete, dass ich diesen ohne Unterbrechungen sehen könnte. Alles passte. Die Untersuchungen waren vorher abgeschlossen, meine beiden Bettnachbarinnen waren anderweitig beschäftigt. Der einen hatte ich gesagt, dass ich nun einen Online-Gottesdienst anschauen möchte. So saß ich nun auf meinem Bett, bewaffnet mit meinem Handy und Kopfhörern.

Abendmahl mit Knäckebrot und Wasser

Als es los ging, liefen mir ein paar Tränen über das Gesicht. Die Lieder und Gebete sprach ich leise für mich mit. Der Predigt lauschte ich gespannt und schrieb mir die wichtigsten Punkte auf. Das Abendmahl feierte ich zwar mit mir allein mit Knäckebrot und Wasser, aber ich war mir der Gegenwart und Vergebung unseres HERRN Jesus so bewusst.

Kurze Zeit später erlebte ich Gottes Herrlichkeit auch noch auf eine andere Art. Ich konnte mit der einen Bettnachbarin ausführlich über den Glauben reden. Auch wenn es für mich in diesen besonderen Zeiten eine große Herausforderung ist, im Krankenhaus zu sein, freue ich mich darüber, dass Gott mich auch hier oder gerade hier gebrauchen möchte.

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